Der Film "Narrenspiel", eine Koproduktion der HFF "Konrad Wolf" Potsdam/Babelsberg und ARTE, gewinnt beim Filmfest München in der Reihe Neuer Deutscher Kinofilm den Förderpreis Deutscher Film Drehbuch. Drehbuchautor Heiko Martens, der die Idee zusammen mit dem Regisseurs Markus F. Adrian entwickelte, gewinnt damit für sein erstes Langfilmdrehbuch den begehrten Preis. Die Geschichte handelt von einem Pärchen, gespielt von Wolfgang Menardi und Stephanie Schönfeld, das einen Wohnmobiltrip an die Küste plant, um die Beziehung aufzubessern. Unterwegs gabeln sie den Puppenspieler Uli, dargestellt von Norman Schenk, auf, der die traute Zweisamkeit stört und beide vom Weg abbringt. Die düsteren Bilder von Kamerafrau Anna-Maria Hora unterstützen die beklemmende Atmosphäre dieses Low-Budget-Psychothrillers.
Narrenspiel - ein Film von Markus F. Adrian

Inhalt

Das Wohnmobil ein klappriger Seelenverkäufer, die Beziehung ein großes Fragezeichen, die Urlaubsreise der letzte Notanker – Stefans Leben hat schon einmal rosiger ausgesehen. Zu allem Überfluß erscheint auch noch ein Anhalter, den Stefan und seine Freundin Claudia auf ihrem Weg an die Küste mitnehmen: ein professioneller Puppenspieler. Mit seiner Handpuppe Zacharias versucht er das junge Paar zu verzaubern.

Narrenspiel Norman Schenk

Doch irgendetwas stimmt nicht: Die Stimmung wird ernster, als die Puppe scheinbar ein Eigenleben entwickelt. In Stefan kommt die Ahnung auf, dass er den Puppenspieler kennt. Ein Spiel beginnt, das für das Paar in jeder Hinsicht immer gefährlicher wird.

Trailer

English Version

In an attempt to save their troubled relationship, Stefan and Claudia go on a camping trip to the coast. They pick up Uli, a professional puppeteer who turns out to be quite entertaining. But when the puppet develops a life of its own, and Stefan seems to remember Uli from the past, they are already caught up in a mysterious and dangerous game.